Der Film
Die DVD setzt sich aus drei Modulen zusammen, deren Inhalte zum Verstehen der Erkrankung
beitragen und eine Fülle von Anregungen bereithalten, wie der Klinikalltag angemessen gestaltet
werden kann:
1. Demenz und Delir: Eine Annäherung (8 Min.)
2. Tipps für den Umgang beim Essen und in anderen Situationen (6 Min.)
3. Beispiele wegweisender Ansätze in Krankenhäusern (17 Min.)
Von Demenz betroffen zu sein, heißt nicht, dass man von anderen Erkrankungen oder Unfällen
verschont bleibt. Die demografisch beeinflusste, steigende Anzahl von Demenzerkrankungen
wirkt sich auch auf die Prävalenz von Menschen mit einer Demenz im Akutkrankenhaus aus.
Ihre Anzahl nimmt zu.
Die funktionale Umgebung ohne vertraute Personen erscheint den Betroffenen fremd und löst Ängste aus. Nicht nur ihre Ängste verstärken sich, auch Desorientierung, zielloses Umherirren
auf den Gängen oder aggressives Verhalten können entstehen oder nehmen zu. Das Krankenhauspersonal
leidet unter den von den Betroffenen nicht mehr steuerbaren psychischen und
physischen Reaktionen.
Die Klinikmitarbeiter brauchen neue Erkenntnisse, wie sie mit kognitiv eingeschränkten
Menschen umgehen können. Oft lässt sich schon mit anderen, erlernbaren Verhaltensmustern
und kleinen strukturellen Eingriffen eine „demenzsensible“ Pflege und Behandlung im Krankenhaus
auf den Weg bringen. Gewinnbringend für alle Beteiligten.
Drehorte:
- Universitätsklinikum Bergmannsheil in Bochum
- Anthroposophisches Gemeinschaftskrankenhaus Herdecke, dort insbesondere:
Projekt „Blickwechsel Demenz. Regional“ der Stiftung Wohlfahrtspflege NRW,
www.blickwechseldemenz.de
- Katholisches Marienkrankenhaus, Hamburg
- Krankenhaus, Lübbecke
- St.-Franziskus-Hospital, Münster